Zukunft gemeinsam gestalten

|   Werne

Wie sieht die Zukunft der Kirche, wie sieht die Kirche der Zukunft aus? Eine Frage, der sich evangelische und katholische Gemeinde gleichermaßen stellen müssen. Was liegt näher, als diese Frage auch gemeinsam anzugehen?

Das zumindest versuchen jetzt die Teile der beiden Kirchen im Ortsteil Stockum. „Die Probleme, aber auch die Chancen, sind doch überall gleich. Warum sollen wir nicht versuchen, die Zukunft gemeinsam zu gestalten“, erläuterte Pfarrdechant Jürgen Schäfer, der jetzt mit Pfarrer Karl-Heinz Hense und seinen evangelischen Kollegen Alexander Meese und Carolyne Knoll sowie Presbyterin Heike Winat und Jutta Görstenkors vom Pfarreirat vorstellte, wie ein erster Impuls aussehen könnte. Ein Impuls, den beide Gemeinden ausdrücklich schon zu einem Zeitpunkt geben wollen, an dem es noch keine akuten Probleme gibt. „Wir wollen gestalten und nicht nur reagieren“, sagt Pfarrer Alexander Meese dazu. Und damit auch eventuelle Ängste um die Zukunft beider Kirchen in Stockum nehmen. „Es geht um gemeinsame Präsenz in Stockum, wo wir noch lange vor Ort sein wollen. Und das wollen wir langfristig sicherstellen“, sagt Pfarrer Meese. „Etwa durch mehr gemeinsame Aktionen. Denkbar wäre beispielsweise ein gemeinsames Gemeindefest“, sagt Pfarrdechant Jürgen Schäfer auf die Frage, wie das gemeinsame Präsenz-Zeigen mit Leben gefüllt werden könnte. Einige gemeinsame Angebote gehören bereits zur gelebten Praxis in Stockum - wie etwa der ökumenische Krabbelgottesdienst an Heiligabend.
Erste Ideen entwickeln, Anregungen aufnehmen - die Christen beider Kirchengemeinden sind eingeladen, den Prozess mitzugestalten. Das schon an diesem Samstag (25. Mai), wenn alle zu einer Gemeindeversammlung in die Kirche St. Sophia eingeladen sind. Der Abend beginnt mit einem gemeinsamen Gottesdienst um 17 Uhr; die Versammlung schließt sich an. thw

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