Zu Orten des Wandels und des Aufbruchs

|   Werne

Einen digitalen Rundgang durch Werne haben jetzt Schüler des Christophorus-Gymnasiums entwickelt - allerdings einen, der nicht zu den bekannten Sehenswürdigkeiten führt.

Orte des Wandels und des Aufbruchs zu finden, hieß die Vorgabe des Projekts im Rahmen von „Werne up‘n Patt“. Die Idee hatten Projektleiterin Dr. Katharina Hülscher und Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer gemeinsam mit dem Geschichtslehrer Christian Schmidtmann entwickelt. Im Herbst hatten 26 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 damit begonnen, solche Orte des Aufbruchs zu suchen und sich mit deren Geschichte und Bedeutung zu befassen. Solebad, Lippebrücke, Autobahnauffahrt, Anne-Frank-Gymnasium, die einstige Moormann-Fabrik mitten in der Stadt - das sind solche Orte, die für Wandel und Aufbruch in Werne stehen. Historische Informationen beschafften sich die Schüler im Stadtarchiv, im Museum und in Gesprächen mit Zeitzeugen. Für die Umsetzung konnten sie „Biparcours“ nutzen, eine App von Bildungspartner NRW. Und so geht‘s: App herunterladen, „Werne“ eingeben - und der digitale Rundgang kann beginnen.
Trotz eines auch aus Sicht von Dr. Constanze Döhrer und Dr. Katharina Hülscher durchaus beachtlichen Ergebnisses - so richtig glücklich waren die Schüler am Ende nicht. Zu viel lokale, zu wenig globale Geschichte hieß eine der Anmerkungen. „Dieses zeit- und arbeitsintensive Projekt kam so kurz vor dem Abitur für uns zu einem eher ungünstigen Zeitpunkt“, ergänzte Leon Burkhardtsmaier. Um so mehr verdient die Arbeit der Schüler mitten im Abistress Respekt.thw

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