Willkommen in der neuen Heimat

|   Werne

Wenn die Stadt am Samstag (16. März) zum sechsten Mal Neubürger zum Empfang ins historische Rathaus einlädt, dann wird am bewährten Konzept nicht gerüttelt. Was nicht heißt, dass es nicht dezente Neuerungen geben wird.

Was die Neu-Werner am 16. März ab 11 Uhr erwartet, das stellten jetzt Bürgermeister Lothar Christ, Marketing-Geschäftsführerin Carolin Brautlecht und die für Partnerschaften und die Organisation städtischer Veranstaltungen zuständige Mitarbeiterin Stephanie Viefhues vor. „Wir haben das Rahmenprogramm etwas schlanker gemacht, damit die Neubürger mehr Zeit haben, sich an den Ständen der Einrichtungen und Institutionen zu informieren“, kündigte Lothar Christ an. Heißt: mit Christian Supa wird wieder ein Zauberkünstler zu Gast sein, der indes mehr im Hintergrund zaubert. Ebenso dezent bleibt die Pianistin Iryna Furmann mit moderner Klassik im Hintergrund. Weitere Neuerungen sind eine Slideshow mit Werner Motiven und eine Tombola, bei der attraktive Gewinne warten: von Solebad-Eintrittskarten über VHS-Gutschein, Führungen zur Stadtgeschichte und Gutschein für einen Schnupperausweis der Stadtbücherei bis zu Eintrittskarten für das LiteraTurnier. Und schließlich warten da noch 100 Enten aus dem Solebad auf neue Besitzer. Zur Teilnahme erhält jeder Neubürger einen Umschlag mit einem Hinweis, dem er nachgehen muss - mit etwas Glück stößt er dabei auf einen der Preise.
Wie gewohnt ist ein spezielles Programm für die kleinen Neubürger eingerichtet, für das die Betreuungseinrichtung Löwenburg zuständig ist.
Den größeren Neubürgern stellen sich mit Info-Ständen wieder die unterschiedlichsten Einrichtungen Wernes vor: die Kirchengemeinden, Fabi, Familiennetz, Heimatverein Internationaler Club, Kulturbüro, Löwenburg, Musikschule, Solebad, Stadtbücherei, Museum, Stadtsportverband, das Team „Bauen in Werne“, die Tourist-Info, die VKU, VHS und die Werner Zeitungen - auch „Werne am Sonntag“ ist wieder mit einem Stand vertreten.
974 Neubürger wurden im vergangenen Jahr registriert; eine Zahl, die gegenüber den Vorjahren weitgehend konstant geblieben ist. Der älteste Neu-Werner ist 98 Jahre alt, der jüngste gerade mal vier Monate. 704 Neubürger sind Deutsche; insgesamt sind 52 Nationen vertreten. Unberücksichtigt bleiben Flüchtlinge mit ungeklärter Bleibeperspektive. 115 Neubürger sind 60 oder älter; der größte Teil mit 377 bewegt sich zwischen 30 und 60 Jahren. Die Zahlen für die U-18-Neubürger (105) und derer zwischen 18 und 30 Jahren (337) machen deutlich, dass Werne auch für junge Menschen und Familien eine attraktive neue Heimat ist. thw

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