Projekt geht selbst „up‘n Patt“

|   Werne

Das Museumsprojekt „Werne up‘n Patt“ geht an diesem Sonntag selbst „up‘ Patt“ - mit einer Führung zu fünf Schaufenstern in der Innenstadt. Dort erzählen Objekte, Fotos und Infotafeln im Rahmen der Ausstellung „Mit rasender Geschwindigkeit. Wie steuert Werne in die Zukunft?“ schlaglichtartig von Mobilität in der Vergangenheit, werfen zugleich aber auch einen Blick auf die Entwicklung der Mobilität in der Zukunft.

„Mit einer Schaufensterausstellung erreicht man viel mehr Menschen, als das gewöhnlich bei Ausstellungen der Fall ist“, erläutert Projektleiterin Dr. Katharina Hülscher die Vorteile der eher ungewöhnlichen Orte, „die Betrachter besuchen nicht die Ausstellung, wir bringen die Ausstellung zu den Menschen“. Ein Ansatz, der Teil des neuen Konzeptes im Museum ist. Als zentrale Einrichtung mit einem besonderen Blick auf die Stadt möchte das Museum mit seinen historischen Schätzen auch zum Nachdenken über das Heute und Morgen anregen. Daher erprobt das Projekt „Werne up‘n Patt“ auch neue Vermittlungs- und Diskussionsformate, mit denen die Bevölkerung zum Austausch eingeladen ist. Ohnehin ist die Beteiligung der Bevölkerung ein zentrales Merkmal des Projekts.
„Es ist Zeit, dass sich das Museum auf den Weg macht“, sagt dessen Leiterin Dr. Constanze Döhrer, „Sehgewohnheiten und Freizeitgestaltung haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Es ist unsere Aufgabe, unsere Inhalte neu zu präsentieren und neue Kontakte zu den Menschen zu suchen.“.
Eröffnet wird die Ausstellung um 11 Uhr im Museum, dort beginnt nach einer kurzen Einführung der Rundgang zu den Schaufenstern - am Roggenmarkt, zwei in der Bonenstraße, am Kirchhof und in der Steinstraße. Die Exponate bleiben bis zum 20. Mai ausgestellt. „Jeden Monat wird es eine öffentliche Führung geben“, kündigte Dr. Katharina Hülscher an.
• www.werne-upn-patt.de

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