Pfarrer Thomas Hein hat Werne verlassen

|   Werne

Pfarrer Thomas Heinhat auf eigenen Wunsch die Evangelische Kirchengemeinde Werne verlassen. Der 56-Jährige hat das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen um seine Versetzung gebeten, nachdem er seit Mai 2018 wegen einer Erkrankung nicht im Dienst sein konnte.

Pfarrer Hein trat vergangenen Montag einen Auftrag für Vertretungsdienste im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld an. 
Pfarrer Hein war 1998 vom Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Werne in die dritte Pfarrstelle gewählt worden und hatte im September 1998 in Stockum seinen Dienst aufgenommen. Seit im Jahr 2007 Herbern Teil der Kirchengemeinde Werne wurde, das bisher zur Kirchengemeinde Bockum-Hövel gehört hatte, war Hein im dritten Pfarrbezirk der Kirchengemeinde für Herbern und Stockum zuständig. Viele Jahre war Thomas Hein zudem als Lehrer für Evangelische Religion an der Konrad-Adenauer-Realschule Werne tätig, bis diese 2017 geschlossen wurde, und arbeitete in der Notfallseelsorge im Kreis Unna mit.
Wie im Pfarrdienstrecht vorgeschrieben, ist das Presbyterium der Kirchengemeinde Werne zunächst angehört worden und hat der Bitte auf Versetzung von Pfarrer Thomas Hein in der regulären Sitzung vom 8. April zugestimmt. In enger Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Hamm und dem Landeskirchenamt wird das Presbyterium nun möglichst zeitnah ein Konzept für den pastoralen Dienst entwickeln und auf dieser Grundlage die Wiederbesetzung der nunmehr zwei vakanten Stellen beantragen. Die Pfarrstellenplanung des Kirchenkreises Hamm schreibt eine Pfarrstelle für 2750 Gemeindemitglieder fest. Demnach hat die Kirchengemeinde Werne mit derzeit knapp 8.000 Gemeindemitgliedern einen Bedarf von 2,86 Pfarrstellen. 
Derzeit sind Pfarrer Alexander Meese und Pfarrer Dr. Hans Lohmann jeweils mit einer vollen Stelle und Pfarrerin Carolyne Knoll mit 75 Prozent im Probedienst tätig, so dass der pastorale Dienst in der Kirchengemeinde mit einem Stellenumfang von 2,75 gewährleistet ist. Pfarrer Dr. Lohmann hat bei der Landeskirche beantragt, seinen bis Ende Juni 2019 befristeten Auftrag für den Pastoralen Dienst im Übergang (PDÜ) zu verlängern.

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