Märchen, Magie und ein besonderes Instrument

|   Werne

Am 24. Februar endet im Museum die Ausstellung „Magische Momente“ - Anlass genug, den Sonntag vorher (17. Februar) noch einmal komplett der Zauberkunst zu widmen.

Dazu öffnet das Museum seine Pforten an diesem Tag bereits um 10 Uhr. Der Werner Zauberkünstler Uwe Schenk lädt dann gemeinsam mit seinem Magier-Kollegen Volker Lohmann Jugendliche zwischen acht und 15 Jahren ein, sich selbst einmal als Zauberer zu versuchen. „Dabei geht es um eine Einführung in die Zauberkunst, um das Erlernen einfacher Kunststücke“, erläutert Uwe Schenk. Geplant sind zwei Gruppen mit jeweils maximal zehn Teilnehmern. Anmeldungen sollten zügig im Museum (Tel. 780773) erfolgen. Die Teilnahme kostet 12 Euro; das Geld kommt der im Vorjahr gegründeten Stiftung Zauberkunst zugute, die die Exponate für die Ausstellung zur Verfügung stellt, und die sich zum Ziel gesetzt hat, die Zauberkunst noch bekannter zu machen. Ein Ziel, das mit der Ausstellung in Werne bereits erreicht ist, wie Uwe Schenk, Gründungsmitglied der Stiftung, am Rande berichtete. Die Resonanz auf die Ausstellung ist groß - ebenso wie auf die begleitende Zauberschow Ende Januar im Kolpinghaus.
Wenn der Workshop um 12 Uhr zu Ende geht, dann ist der „Tag der Zauberei“ im Museum aber noch nicht vorbei. Von 14 bis 17 Uhr wird Uwe Schenk die Besucher mit verblüffenden Tricks weiter „verzaubern“ - im Wechsel mit der Künstlerin Jessica Burri aus Recklinghausen. Die in den USA geborene Sopranistin liest Märchen von Tricksern und zaubernden Gegenständen - und sie begleitet sich dabei selbst musikalisch. Und das auf einem ungewöhnlichen Instrument. Sie spielt auf dem „Hammered Dulcimer“, einem historischen Saiteninstrument. Während des Barocks war das Dulcimer in Europa weit verbreitet. Ähnlich wie eine Zither gezupft oder mit einem feinen Hämmerchen geschlagen, entfaltet sich beim Spiel auf der Dulcimer ein Klangspektrum, das durch besonderen Obertonreichtum fasziniert.
Bei Kaffee und Gebäck können es sich die Besucher in der Westfälischen Stube des Museums gemütlich machen. Und natürlich auch - sofern noch nicht geschehen - die Ausstellung intensiv erkunden. thw

Hinweis: Anmeldungen für den Workshop sind inzwischen nicht mehr möglich.

« Zurück zur Übersicht
Ein Angebot von