Interesse sinkt

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Die Benediktus-Kirmes im Ortszentrum Herbern auf der „Talstraße“ findet vom 12. bis zum Sonntag, 14. Juli, statt. Im Vergleich zu den Schwesterveranstaltungen in Davensberg und Ascheberg hat die Kirmes in Herbern seit Jahren einen schweren Stand. 

Während die Bewerberzahlen bei den beiden anderen Veranstaltungen stabil sind, sinkt das Interesse der Schausteller an einer Teilnahme in Herbern von Jahr zu Jahr rapide. So werden in Herbern gegenüber dem Vorjahr erneut weniger Geschäfte vertreten sein. Abgesagt haben der „Musik-Express“, ein Ausspielungsgeschäft (Dosenwerfen), der Weinstand und ein Ausschank (Bierwagen). Besonders schmerzlich ist der Verlust des „Musik-Express“, denn somit wird mit dem Autoscooter nur noch ein großes Fahrgeschäft auf der Festwiese platziert. 
Die Familie Rasch als Eigentümer des „Musik-Express“, die über Jahrzehnte auf der Benediktus-Kirmes vertreten war und sich immer vehement für deren Erhalt eingesetzt hat, bedauert die Entscheidung sehr, bittet aber um Verständnis, dass diese aus wirtschaftlichen Gründen alternativlos sei. Leider konnten weder die Verwaltung noch die Schausteller ein Ersatzgeschäft finden. Voraussichtlich werden auf der Kirmes in Herbern daher 13 Geschäfte aufgebaut: der Autoscooter als großes Fahrgeschäft, der Dschungelexpress als Kinderfahrgeschäft, drei Ausspielungsgeschäfte, drei Imbissgeschäfte, vier Süßwarengeschäfte und einen Ausschank. Die Kirmes öffnet Freitag um 17, Samstag um 14 und Sonntag um 11 Uhr. 
• Während der Kirmes wird für die Haltestelle Talstraße in Herbern keine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Der Bürgerbus umfährt die Haltestelle und bedient die Route davor und danach wie gewohnt. 

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