Heimatgeschichte und Bergbau sind Passion

|   Werne

Als er vor gut drei Jahrzehnten eine Ausstellung mit Ansichtskarten und Fotografien initiierte, war bereits deutlich, was dem Werner Peter Voß am herzen lag: die Geschichte des Bergbaus und die seiner eigenen Heimatstadt. Beidem gilt bis heute das Engagement des ehemaligen Machinensteigers. Ein Engagement, das die Stadt jetzt mit der Verleihung des Kulturpreises würdigte.

„Er hat – und dies ist sein großes Verdienst – die Beschäftigung mit der Geschichte seiner Heimat und des Bergbaus nicht ausschließlich für sich und im stillen Kämmerlein betrieben. Vielmehr hat Peter Voß diese Themen sowohl interessierten Kreisen als auch einer breiten Öffentlichkeit zu Teil werden lassen“, sagte Bürgermeister Lothar Christ in seiner Laudatio. So ist Peter Voß vielen Menschen über Wernes Grenzen hinaus bekannt als Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher wie „Zechen im Kreis Unna“, „Werner Lesebuch“, „Evenkamp“, „Kohle war nicht alles“ und viele andere mehr. erstes Buch trug den Titel „Zeche Werne 1899-1992“, erschienen im Regio-Verlag, den er mit Unterstützung von Jürgen Zimmermann gegründet hatte. Neben den umfangreichen heimatgeschichtlichen Aktivitäten engagiert sich Peter Voß ehrenamtlich in unterschiedlichen Vereinen. „Die Auszeichnung macht mich stolz“, sagte Peter Voß in der Feierstunde am Freitag. Zum Ende des Bergbaus sagte der einstige Machinensteiger: „Es wird weitergehen. Das Ende des Bergbaus war ein schmerzhafter, mit Blick in die Zukunft aber auch sinnvoller Schritt“.
Den Preis teilt sich Peter Voß mit Marlies Hüsemann, Leiterin des Chors „Voices from Heaven“. thw

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