Gut 74.000 Gäste

|   Werne

100 Tage waren am Montag seit dem ersten Badetag im neuen Solebad vergangen. Anlass für Bad-Geschäftsführer Frank Gründken und den Kaufmännischen Leiter Carsten Langstein, eine erste Bilanz vorzulegen. Dabei wird deutlich: das Bad hat beileibe keinen schlechten Start hingelegt.

Exakt 74.068 Besucher zählten die Mitarbeiter in den ersten 100 Tagen. „Diese Zahl übertrifft ein Stück weit unsere Erwartungen. Damit sind wir sehr zufrieden“, sagt Frank Gründken. Dass 25 Prozent der Badbesucher Kinder und Jugendliche sind, 75 Prozent Erwachsene, werde sich noch verschieben, sagt Frank Gründken mit Blick auf Hitze und Sommerferien. 85 Prozent der Gäste, darunter auch viele junge Familien, nutzen den Solebereich, dessen sechsprozentige Sole in der Regien einzigartig ist.
Was sind die Gründe für den guten Start? „Gelobt wird insbesondere unser harmonisches Gesamtkonzept“, berichtet der Bad-Geschäftsführer, „und hier ist für jeden etwas dabei“. Die Öffnung des Freibades zu den Sommerferien, die Gastronomie „Strobels“, ein umfangreiches Kursprogramm, eine hohe Aufenthaltsqualität und nicht zuletzt die Barrierefreiheit stehen zusätzlich auf der Habenseite. „Dass wir hier Barrierefreiheit leben, kommt nicht nur Menschen mit einer Behinderung, sondern auch beispielsweise Familien mit Kinderwagen zugute“, erläutert Frank Gründken. Zum gelungenen Start hätten insbesondere auch die engagierten Mitarbeiter beigetragen.
Dass nicht alles in den ersten Tagen hundertprozentig rund lief, liegt in der Natur der Sache. „Wichtig war, dass wir - auch wenn sich natürlich nicht alles immer umsetzen lässt - auf Kritik und Verbesserungsvorschläge schnell und flexibel reagiert haben“, sagt Carsten Langstein. Ob fehlende Kleiderhaken an den Frisierspiegeln, ein Handlauf in der Sauna, eine schlechte Entwässerung der Rutsche, eine bessere Beschriftung der Umkleiden - hier wurde zügig nachgebessert. Als Nadelöhr erwies sich das Drehkreuz im Übergang Bad/Sole. „Das war schlicht falsch geplant“, gab Frank Gründken zu. Hier werde nach den Ferien oder während der Sim-Jü-Tage ein Doppel-Drehkreuz eingebaut, kündigte der Geschäftsführer an.
„Auch wenn dieses erste Resümee noch nicht maßgebend für die Zukunft ist, dürfen wir mit dem Start zufrieden sein“, fasste Geschäftsführer Frank Gründken das Fazit zusammen. thw

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