„Es ist toll geworden“

|   Werne

Hohe Besucherzahlen meldet in den ersten Tagen seit der Eröffnung das Solebad. Und selbst am vergangenen Montag - an diesem Tag ist das Bad in der Wintersaison geschlossen - herrschte großer Besucherandrang: an die 90 Mitglieder der Gemeinschaft „Wir für Werne“ waren der Einladung zum Tacheles-Abend gefolgt.

„Wir haben viele Jahre drauf gewartet - jetzt können wir sehen: es ist toll geworden“, sprach der „Wir für Werne“-Vorsitzende Michael Zurhorst aus, was viele dachten. Jetzt sei es wichtig, dass das Bad angenommen werde und Badbesucher auch den Weg in die Innenstadt fänden, sagte Michael Zurhorst weiter. „Wir für Werne“ liefere dazu einen Beitrag - mit dem Soletaler im Wert von 50 Cent, der in vielen Geschäften an Kunden ausgegeben wird.
Über 17.000 Besucher habe das Solebad in den ersten 14 Tagen gezählt, berichteten die Bad-Geschäftsführer Jürgen Thöne und Frank Gründken. Der besucherstärkste Tag - der Ostermontag mit gut 1.900 Gästen - habe das Bad an seine Kapazitätsgrenzen geführt. „Wir haben hier ein Bad mit einer hohen Aufenthaltsqualität geschaffen - und das nehmen die Menschen auch an“, sagte Jürgen Thöne. „In einem Jahr werden wir ein erstes Resümee ziehen können“, kündigte Bürgermeister Lothar Christ an. Zu den Sommerferien, sagte Jürgen Thöne, werde auch das 50-Meter-Becken im Freibad zur Verfügung stehen.
Nach einem ausgiebigen Rundgang trafen sich die „Wir für Werne“-Mitglieder in der Gastronomie „Strobels“, um insbesondere über den Stand der Dinge in Sachen zweigleisiger Ausbau der Bahnstrecke Münster-Dortmund zu diskutieren. Wie berichtet hatten auf Anregung der Gemeinschaft - namentlich auf Initiative von Karl-Friedrich Ostholt - Bürgermeister und Landräte der Anrainerstädte und -kreise in Werne eine entsprechende Resolution unterzeichnet, mit der sie die Bahn zur Sanierung und zum Ausbau der Strecke aufforderten. „Das ist dringender denn je“, betonte Karl-Friedrich Ostholt, „nur die Sanierung und der Ausbau können einen geordneten Zugverkehr ermöglichen“. Die von der Bahn jetzt vorgelegten Pläne, lediglich eine Strecke von sechs Kilometern zweigleisig auszubauen, sei „ein Witz“. In den Bemühungen werde man nicht nachlassen, kündigte Karl-Friedrich Ostholt an.
Abschließend erinnerte Adelheid Hauschopp-Francke noch einmal an den Vortrag von Professor Dr. Jutta Rump über das Thema „Die Arbeitswelt von morgen - Wege zur Steigerung der Arbeitgeber-Attraktivität“ am 22. Mai ab 19 Uhr im Rathaus. Anmeldungen sollten bis zum 15. Mai unter Tel. 982621 oder per Mail an a.hauschopp@rcs-entsorgung.de erfolgen. thw

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