Eine letzte Unterstützung

|   Werne

Mit einer gehörigen Portion Wehmut übergab jetzt die Bastelgruppe um Elisabeth Steinke Spenden aus dem Erlös des Verkaufs ihrer mit Fleiß und Liebe angefertigten Artikel - die Übergabe am Dienstag beendete eine lange Ära.

Ursprünglich unter dem Dach der kfd St. Johannes hatte sich vor vier Jahrzehnten die Bastelgruppe gegründet, deren Mitglieder nie müde wurden, allerhand Dekoratives und Nützliches zu kreieren, um es dann für einen guten Zweck zu verkaufen. „Allein in den ersten 20 Jahren haben wir cirka 70.000 D-Mark an Spenden übergeben können“, berichtet Elisabeth Steinke, insgesamt dürfte noch einmal der gleiche Betrag zustande gekommen sein, auch wenn sich die Summe nicht mehr genau beziffern lässt. Am Ende stehen jedenfalls rund 70.000 Euro an Spenden in der „Bilanz“, ein Betrag, mit dem unterschiedlichste Einrichtungen - und damit unzählige Menschen - unterstützt werden konnten. Ein Anliegen, dass Elisabeth Steinke mit viel Energie seit Jahrzehnten auf vielen weiteren Feldern verfolgt - beispielsweise jahrelang im „Düt und Dat“-Laden und mit der Einrichtung des „Mach-mal-Pause-Cafés“ im Pfarrheim St. Christophorus unter der Ägide der Lokalen Agenda.
Weil die Mitglieder weniger werden, und weil auch die Arbeit nicht mehr so fix von der Hand geht, löst sich die Bastelgruppe jetzt auf. „Was wir noch an Beständen haben, werden wir verschenken“, kündigt Elisabeth Steinke an.
Die letzte Spende der Bastelgruppe teilen sich der Arbeitskreis Eine Welt, für den Christa Raßmann den Betrag entgegen nahm, und die Hospizgruppe Werne, vertreten durch Martina Bußmann und Annette Alfermann, die jeweils 400 Euro erhielten. thw

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