Die Mischung macht‘s

|   Werne

Ob Gerrit Kling, Günther Maria Halmer oder Janina Hartwig - das neue Kulturprogramm verspricht ein Wiedersehen mit vielen bekannten Fernsehstars. Dies ist ein, nicht aber der entscheidende Aspekt bei der Zusammenstellung.

„Natürlich freuen wir uns auf berühmte Schauspieler, auf Zugpferde; das allein aber macht noch kein gutes Programm aus“, sagte die Leiterin des Kulturbüros Marlies Goßheger, als sie jetzt gemeinsam mit Kulturdezernent Alexander Ruhe vorstellte, was die Besucher der städtischen Bühne erwartet. „Viel wichtiger ist es, einen guten Mix aus Unterhaltung und ernsten Stücken zu finden“, sagt Marlies Goßheger, „die Zuschauer wollen auch Inszenierungen, die zu ernsthaften Nachbetrachtungen anregen“. Eine solche ist „Die Dinge meiner Eltern“, ein Ein-Personen-Stück mit Gilla Cremer, das im Januar gezeigt wird.
Den Auftakt im Theater-Abonnement macht am 20. November der Psycho-Thriller „Falsche Schlange“. „Außer Rand und Band“, ein Kabarettabend mit Herbert Knebel; die Komödie „Vier Sternstunden“, das Stück „4000 Tage“, die Varieté-Veranstaltung des „Traumtheaters Salomé“, „Klare Kante“ mit Günna und „Hitzewallung“ mit Lioba Albus, eine Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten zum Weltfrauentag, sind die weiteren Momente der neuen Spielzeit.
Rund 360 der insgesamt 500 Sitzplätze seien bereits vergeben“, berichtete Marlies Goßheger am Rande. „Entscheidend dafür, dass die Zahl der Abonnenten wieder steigt, war die Einführung des Wahlabos“, erläutert die Kulturamtsleiterin. Seither können Abonnenten vier aus fünf Stücken plus Zusatzveranstaltungen buchen. Nach wie vor sind Abos noch zu haben; am 2. September gehen die Veranstaltungen in den freien Verkauf. Für Fragen zum Abo stehen Marlies Goßheger (Tel.: 71-560; Mail: m.gossheger@werne.de) und ihre Kollegin Marion Stegmann (Tel.: 71-535; Mail: m.stegeman@werne.de) zur Verfügung. Karten können in der Tourist-Info, im Reisebüro Wagner, beim Westfälischen Anzeiger und in Herbern bei Schreibwaren Angelkort erworben werden.
Abgerundet wird das Programm durch mehrere Konzerte. "Ich denke, dass wir nicht nur ein umfangreiches, sondern auch ein hochwertiges Programm zusammengestellt haben. Für eine 30.000-Einwohner-Stadt ist das nicht selbstverständlich“, sagt Alexander Ruhe. Zumal zahlreiche kulturschaffende Vereine das kulturelle Angebot in Werne ergänzen und bereichern. All das verzeichnet das druckfrische Programmheft, das in diesen Tagen öffentlich ausgelegt wird. thw

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