Die Creme de la Creme der Straßenkunst

|   Werne

16 Acts, 33 Künstler aus 13 Ländern, 365 Bewerbungen - das sind die Zahlen zur vierten Auflage des Straßenfestivals in Werne.

„Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem die Vorfreude richtig beginnt“, sagte Veranstaltungsmanager David Ruschenbaum, als er jetzt gemeinsam mit Marketing-Geschäftsführerin Carolin Brautlecht die Künstler vorstellte, die am 30. und 31. August in der Innenstadt auftreten. Die „Starterlaubnis“ zu erteilen, das war für die Stadt und die österreichische Eventagentur alles andere als leicht. „Die große Zahl an Bewerbungen macht deutlich, welchen hohen Stellenwert unsere Veranstaltung bei den Künstlern erreicht hat“, sagt Carolin Brautlecht. Die Auswahl ist nun getroffen. „Wir halten das gewohnte Top-Niveau“, verspricht David Ruschenbaum. „Gesetzt“ war unter den Künstlern das Duo „Felice & Cortes“, das seit der Premiere 2016 dabei ist. Im Vorjahr begeisterte zudem das Duo „Garaghty & Tom“, das zum zweiten Mal nach Werne kommt. Das britische Comedy-Duo wird neben den eigenen Auftritten auch Varieté-Veranstaltungen an beiden Abenden des Festivals moderieren, bei denen jeweils acht der 16 Acts auftreten - eine der Neuheiten in diesem Jahr. „Auf dieses Konzept, das alle Künstler miteinander vereint, freue ich mich ganz besonders“, verrät Carolin Brautlecht. Von Akrobatik über Jonglage, Clownerie, Musik, Artistik und  Zauberei bis zur Feuerschow reichen die Darbietungen der hochkarätigen Künstler, zu denen beispielsweise „FeuerWer?“ mit Comedy und Akrobatik auf der Feuerwehr-Drehleiter, die „Firebirds“, „Otto il Bassotto“ mit seiner Comic-Balloon-Show, „Flash Gonzales“, „Her Majesty‘s Secret Circus“, „The Flyin‘ Hawaiian Show“ und „Quatuor Stomp“ aus Kanada gehören. „Künftig möchten wir auch den Nachwuchs in der Straßenkunst fördern“, kündigt David Ruschenbaum an. Den Auftakt macht Margherita Mischitelli - sie tritt mit ihrer akrobatischen Show erstmals außerhalb ihrer Heimat Italien auf.
Zusätzlich zu den bekannten Spielorten - Markt, Kirchplatz, Roggenmarkt, Bonenstraße, Moormannplatz und Steinstraße treten die Künstler ertmals auch an der Ecke Burg- und Steinstraße auf. „Der zusätzliche Spielort ist der außergewöhnlichen Zuschauerresonanz geschuldet. Mit nur sechs Spielorten sind wir an die Kapazitätsgrenze gestoßen“, berichtet Carolin Brautlecht.
Für die Besucher ist der Eintritt wie gewohnt frei. Lohn der Künstler ist einmal mehr neben dem Applaus das Hutgeld.thw

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