Auf den Spuren von Käpt‘n Flint

|   Werne

Am Sonntag (16. Juni) sticht um 16 Uhr eine Gruppe von Seeleuten und Abenteurern auf der Freilichtbühne zum ersten Mal in See: „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson steht in dieser Version als Uraufführung auf dem Spielplan.

Der Text für die Inszenierung rund um den jungen Jim Hawkins, dem im Gasthaus seiner Mutter eine Schatzkarte in die Hände fällt, wurde eigens für die Freilichtbühne Werne geschrieben. Und zwar von den beiden Regisseuren des Stücks. Marius Przybilla entwickelte anhand des Romans von Robert Louis Stevenson eine neue, eigene Bühnenfassung, die er dann in Zusammenarbeit mit Holger Schulte für die Werner Bühne anpasste. „Durch die eigene Version sind wir an keinen festen Verlagstext gebunden. Wir können so das Potenzial unseres Bühnenrunds und unserer ehrenamtlichen Spieler voll ausschöpfen“, sagt Marius Przybilla. Doch birgt die neue Version auch einige Herausforderungen, die gemeistert werden mussten. „Dank unseres motivierten und engagierten Teams konnten wir kleinere Änderungen, die erst im Verlauf der Proben aufgefallen sind, gut auffangen. Das passierte zum Beispiel durch Anpassungen des Bühnenbilds oder geänderte Auf- und Abgänge“. Insgesamt sind alle Beteiligten sehr zufrieden mit ihrer Inszenierung des Romans. „Die Bühnenfassung nimmt ein Großteil der Handlung des Romans auf, ohne sie zu sehr auszudünnen. Das war für mich ein sehr wichtiger Aspekt bei der Bearbeitung, der in der Inszenierung aber auch viel Arbeit bedeutete“, sagt der Regisseur.
Um das Gesamtbild der Piratengeschichte abzurunden, veranstalteten die Regisseure einen Kampfworkshop für die Fechtszenen und griffen für die neue Musik auf den langjährigen Bühnenmusiker Roman D. Metzner zurück. „Die Musik wurde von Roman extra für dieses Stück komponiert. Sie passt optimal zum Bühnengeschehen und hat an vielen Stellen unsere Erwartungen übertroffen“, erzählt Holger Schulte. Für ein echtes Piratenabenteuer darf ein richtiges Piratenschiff natürlich nicht fehlen. Und das sei „das größte Schiff, das wir je auf unserer Bühne hatten - dank Bühnenbauer Thorsten Maß“, schwärmen die Regisseure. Die Zuschauer können sich auf eine spannende Abenteuergeschichte mit Kampfszenen, vielen Piraten und speziellen Effekten freuen.

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