20er Jahre im Fokus

|   Werne

Unter dem Leitgedanken „Moderne: Umbrüche in Kunst und Architektur“ rückt der Tag des offenen Denkmals am Sonntag (8. September) die 20er Jahre und die Bauhaus-Architektur in den Mittelpunkt. Und so ist in Werne an diesem Tag das Gebäude Steinstraße 14 zentraler Veranstaltungsort.

„Wir freuen uns besonders, dass die Familie Schulze Bisping an diesem Tag ihr Haus zur Verfügung stellt. Immerhin steht hier das bedeutendste Bauhaus-Gebäude von Werne“, sagte Planungsdezernent Ralf Bülte, der jetzt gemeinsam mit Petra Göbel und Michael Seifert von der Denkmalbehörde das Programm des Tages erläuterte - ohne schon alles zu verraten. In dem derzeit leerstehenden Ladenlokal an der Steinstraße 14 wird ein Kaffeehaus im Stil der 20er Jahre mit Musik und Filmaufnahmen der Epoche eingerichtet, das um 14 Uhr seine Pforten öffnet. Zudem präsentieren Schüler des Anne-Frank-Gymnasiums ihre Arbeiten zu Architektur, Kunst und Mode der 20er Jahre. Die Historikerin Dr. Anke Schwarze beleuchtet in einem Vortrag die 100-jährige Bauhaus-Geschichte und geht speziell darauf ein, was aus dieser Zeit in Werne zu sehen ist. In der Christophorus-Kirche ist derweil ein ganz besonderes Werk zu besichtigen: Heinrich Repkes Skizze, die er 1923 für die Kreuzigungsszene anfertigte, die über dem Durchgang zur Sakristei hängt. Wer mag, kann als Abschluss ab 17 Uhr in der Kirche das Konzert der Stiftung Musica Sacra mit den Gebrüdern Wolf hören.
„Für Jung und Alt ist etwas dabei, beschreibt Ralf Bülte den Denkmaltag in Werne. Und so können die kleinen Denkmalfreunde wieder auf Geisterjagd gehen und Preise gewinnen. Weitere Details zum Tag des offenen Denkmals folgen. thw

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