"Sicher fhlen und Spa haben"Donnerstag, 28. September 2017

Tausende Besucher werden zu Sim-J wieder in Werne erwartet. Fr ihre Sicherheit ist ein umfangreiches, in diesem Jahr erweitertes Konzept erarbeitet. Foto: Thomas Wegener

Noch drei Wochen, dann werden wieder Besucher in Scharen auf die Sim-Jü-Kirmes strömen. Um ihre Sicherheit zu gewährleisten, stellt das Ordnungsamt gemeinsam mit weiteren Beteiligten ein Konzept auf, das regelmäßig aktualisiert wird. Ein Konzept, das jetzt nicht zuletzt mit Blick auf Terroranschläge in jüngster Vergangenheit noch einmal erweitert wurde.

Kordula Mertens und Werner Kneip vom Ordnungsamt erläuterten jetzt das Konzept, das sie gemeinsam mit allen Beteiligten entwickelt haben. Für Sicherheit sorgen neben dem Ordnungsamt die Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, das DRK, der Bauhof, das Jugendamt und das Streetwork sowie der Sicherheitsdienst BAK. Auch mit den Schaustellern steht das Ordnungsamt im regelmäßigen Kontakt. „Uns allen geht es darum, die Sicherheit zu gewährleisten, zugleich aber den Spaß am Kirmesbesuch zu erhalten“, sagt Kordula Mertens. „Wir haben hier - im Gegensatz beispielsweise zum Oktoberfest - kein einzuzäunendes Gelände“, erläutert die Ordnungsamtsleiterin, „das ist bei einer Innenstadt-Kirmes nicht machbar und hat zudem den Vorteil, dass die Besucher in einem Ernstfall zu allen Seiten die Kirmes verlassen können“. Dass auf die Freihaltung der Rettungswege geachtet wird, ist seit vielen Jahren Standard bei öffentlichen Veranstaltungen, auch fester Bestandteil eines seit Jahren bewährten Konzeptes für Sim-Jü. Hier unternimmt die Feuerwehr stets am Freitag vor der Eröffnung eine Testrundfahrt über das Gelände. Andere Szenarien erfordern indes weitere Maßnahmen. „Wir werden beispielsweise an den Hauptzufahrten zur Kirmes Wagen und Hänger der Schausteller versetzt so aufstellen, dass hier keine Fahrzeuge Fahrt aufnehmen können und wir trotz Freihaltens der Rettungswege eine Verlangsamung erreichen“, erklärt Kordula Mertens. „Aber wir reden ja nicht nur von terroristischen Lagen“, sagt Werne Kneip. Sondern beispielsweise von einem Stromausfall am Hagen, wo während der Kirmes die Straßenbeleuchtung abgebaut wird. Damit das Gelände nicht plötzlich im Dunkeln liegt, werden hier generatorbetriebene Flutlichtmasten aufgestellt, die im Ernstfall für Licht sorgen. Für den Fall anderer Notsituationen setzt das Ordnungsamt erstmals in diesem Jahr mobile Sirenen ein, mit denen auch Durchsagen an die Sim-Jü-Besucher gemacht werden können. Und schließlich setzen die Beteiligten wie in den Vorjahren auf stetige Präsenz von Sicherheitskräften. Rund 80 Personen von Ordnungsamt, Polizei und Sicherheitsdienst sind regelmäßig auf der Kirmes unterwegs - einige davon auch in Zivil. Ebenfalls zur Sicherheit trägt bei, dass die Wache der Freiwilligen Feuerwehr zu Sim-Jü mit einer Mannschaft besetzt ist, die in einem Ernstfall sofort ausrücken kann. Als Anlaufstelle für Besucher und Schausteller dient wieder das Kirmesbüro an der Kurt-Schumacher-Straße, das vom Aufbau der Kirmes an besetzt ist. So haben die Beteiligten ein umfangreiches Sicherheitspaket für mögliche Ernstfälle geschnürt - in der Hoffnung, dass solche Ernstfälle nicht eintreten. thw

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Beitrag von: WaS
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