Neues Gesicht der Polizei in Werne

|   Werne

„Es ist ein Mädchen“ titelte einst eine Boulevardzeitung bei der ersten Wahl Angela Merkels zur Bundeskanzlerin. Ein Satz, der jetzt auch für die Polizei in Werne Gültigkeit besitzt. Mit Stephanie Müller steht erstmals in der Geschichte der Kreispolizeibehörde Unna eine Frau an der Spitze einer Wache.

Die 43-jährige Polizeihauptkommissarin, die jetzt Landrat Michael Makiolla als oberster Dienstherr gemeinsam mit dem Leitenden Polizeidirektor Hans-Dieter Volkmann und Polizeidirektor Andreas Grosser vorstellte, tritt die Nachfolge von Christian Posser an, der die Werner Wache zuletzt eineinhalb Jahre kommissarisch geleitet hatte. Frauen in Führungspositionen seien derzeit bei Polizei unterrepräsentiert, das Verhältnis aber beginne sich zu verändern, sagte Hans-Dieter Volkmann.
Nach drei Jahren Studium und Ausbildung war Stephanie Müller zunächst ein Jahr in Wuppertal tätig, bevor sie zum Verkehrsdienst in Unna wechselte. Später gehörte sie zum Einsatztrupp, war Wachdienstführerin und Dienstgruppenleiterin - und eine Zeit lang stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte. An ihrem neuen Platz in Werne steht sie ander Spitze von 30 Polizeibeamten.
„Stephanie Müller hat alle Bereiche bei der Polizei kennen gelernt. Mit ihr bekommt Werne eine absolut kompetente und engagierte Wachleiterin“, sagte Michael Makiolla, Stephanie Müller ist jetzt das Gesicht der Polizei in  Werne und Ansprechpartnerin für alle Bürger“.
„Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Werne“, sagte die Hauptkommissarin bei ihrer Vorstellung. Die erste Zeit werde sie insbesondere dazu nutzen, die Einrichtungen in Werne kennen zu lernen, mit denen sie fortan zusammenarbeitet - beispielsweise Jugendamt oder auch die Feuerwehr. Die Gelegenheit, die intensive - und vom Landrat noch einmal mit lobenden Worten bedachte - Zusammenarbeit aller für die Sicherheit der Bürger zu erleben, ergibt sich schon bald: am Rosenmontag. thw

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