Schülerinnen der Realschule trugen zur Enthüllung der Stolpersteine Auszüge aus Leslie Schwartz‘ Buch „Durch die Hölle von Dachau und Ausschwitz“ vor. Foto: Thomas Wegener
Mit den sechs Stolpersteinen für die Familie Heimann vor dem Haus Nr. 33 in der Steinstraße 33, die am Freitag enthüllt wurden, sind nun für alle jüdischen Familien in Werne, die der Nazi-Verfolgung ausgesetzt waren, Gedenksteine gesetzt. Die Familie Heimann - Albert, Rosa und ihre vier Kinder - haben den Holocaust überlebt, sie konnten rechtzeitig in die USA fliehen. An das Schicksal der Familie erinnerte Museumsleiterin Heidelore Fertig-Möller im Rahmen der Gedenkstunde am Tag der Befreiung des KZ Ausschwitz. Darüber hinaus enthüllte Heidelore Fertig-Möller eine neue Karte, die die Orte aller Stolpersteine verzeichnet. „Möge die Feierstunde dazu beitragen, dass wir nie vergessen, dass Millionen von Menschen von den Nationalsozialisten verfolgt, gedemütigt oder ermordet worden sind“, sagte Bürgermeister Lothar Christ in seiner Ansprache. thw