"Gegen den Strom"Freitag, 29. September 2017

Der frŘhere Werner BŘrgermeister Meinhard Wichmann (r.) stellte am Freitag gemeinsam mit Verleger Magnus See (l.) und Buchhńndler Hubertus Waterhues seine Autobiografie ?Gegen den Strom? vor. Foto: Thomas Wegener

"Gegen den Strom" hat der frühere Werner Bürgermeister Meinhard Wichmann - inspiriert von einem Kunstwerk - seine jetzt veröffentlichte Biografie genannt. „Gegen den Strom“ formuliert die Grundhaltung eines Mannes, der stets für seine Ansichten und Überzeugungen eintrat und sie nicht aufgab, nur weil es Mode, Zeitgeist oder eine Umgebung von ihm verlangten.

Von 1997 bis zum Jahr 2004 war Meinhard Wichmann - erster hauptamtlicher - Bürgermeister von Werne. Die Werner Zeit nimmt einen großen Teil des Buches ein, berichtet aber auch aus Kind- und Jugendzeit, berufliche Entwicklung und die Zeit nach Werne, als Meinhard Wichmann sich noch bis vor kurzem in seiner neuen Heimat Travemünde kommunalpolitisch engagierte. „Ich habe immer gern geschrieben, hatte zeitlebens einen Bezug zu Büchern“, berichtet der heute 71-Jährige, „und so entstand die Idee, Erinnerungen und Begegnungen einmal aufzuschreiben - zunächst nur für meine Familie“. Erst später reifte der Entschluss, die „Geschichten und Begegnungen“, so der Untertitel der Biografie, auch zu veröffentlichen - ganz bewusst in Werne. „Hier habe ich zwar auch Unangenehmes, vor allem aber viel Schönes und wertvolle Begegnungen erlebt“, sagt Meinhard Wichmann. Unangenehmes - da denkt der frühere Verwaltungschef insbesondere das Zerwürfnis mit seiner Partei, der CDU, was letztlich zu seinem Entschluss führte, in Werne nicht mehr als Bürgermeister zu kandidieren. Zurückhaltend, ganz bewusst ohne die vielzitierte „schmutzige Wäsche“ zu waschen, rekapituliert Meinhard Wichmann die Ereignisse. „Darum ging es mir auch nicht“, sagt der Altbürgermeister, „ich möchte vielmehr meinen Lesern auch einen Eindruck von der Arbeit eines Bürgermeisters und von Kommunalpolitik geben“. Beim Rückblick auf Werne überwiegen die angenehmen Begebenheiten - vor allem die vielen Menschen, die sich auch heute, wie Meinhard Wichmann selbst, über eine Begegnung freuen, wenn er drei bis vier Mal pro Jahr in Werne ist, wo seine Verdienste mit der Verleihung der Ehrenmedaille gewürdigt wurden. „Wenn ich heute durch Werne gehe, treffe ich immer zahlreiche bekannte Gesichter, sehe Entwicklungen wie aktuell die Sanierung der Bonenstraße, an deren Anfängen ich habe mitwirken dürfen“. Ein nicht kleines Kapitel widmet Meinhard Wichmann dem Thema Partnerschaften, die ihm in seiner Werner Zeit bekanntlich immer am Herzen lagen. Meinhard Wichmann beginnt seine Erinnerungen mit Kind- und Jugendzeit, schildert seinen beruflichen Werdegang und die jüngste Zeit in Travemünde, zieht auch eine erste Bilanz seines bisherigen Lebens. Er schildert auch Begegnungen mit Prominenten, reflektiert geschichtliche Großereignisse wie den Mauerfall und die Wiedervereinigung. „Bei meiner Erinnerung haben mir vor allem meine vielen Fotoalben geholfen“, berichtet Meinhard Wichmann, dessen über 570 Seiten umfassende Biografie übrigens auch zahlreiche Fotoseiten enthält. Erhältlich ist „Gegen den Strom“ zum Preis von 20 Euro im Buchhandel. Am Sonntag (5. November) stellt Meinhard Wichmann sein Buch ab 11 Uhr im „Stilvoll“ vor. thw

Von 1997 bis zum Jahr 2004 war Meinhard Wichmann - erster hauptamtlicher - Bürgermeister von Werne. Die Werner Zeit nimmt einen großen Teil des Buches ein, berichtet aber auch aus Kind- und Jugendzeit, berufliche Entwicklung und die Zeit nach Werne, als Meinhard Wichmann sich noch bis vor kurzem in seiner neuen Heimat Travemünde kommunalpolitisch engagierte.
„Ich habe immer gern geschrieben, hatte zeitlebens einen Bezug zu Büchern“, berichtet der heute 71-Jährige, „und so entstand die Idee, Erinnerungen und Begegnungen einmal aufzuschreiben - zunächst nur für meine Familie“. Erst später reifte der Entschluss, die „Geschichten und Begegnungen“, so der Untertitel der Biografie, auch zu veröffentlichen - ganz bewusst in Werne. „Hier habe ich zwar auch Unangenehmes, vor allem aber viel Schönes und wertvolle Begegnungen erlebt“, sagt Meinhard Wichmann. Unangenehmes - da denkt der frühere Verwaltungschef insbesondere das Zerwürfnis mit seiner Partei, der CDU, was letztlich zu seinem Entschluss führte, in Werne nicht mehr als Bürgermeister zu kandidieren.
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Beitrag von: WaS
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