"Ein Gewinn fr Werne"Mittwoch, 12. Juli 2017

Die Mitglieder der Gemeinschaft ?Wir fr Werne? verschafften sich einen Einblick von den Dimensionen des neuen Amazon-Logistikzentrums. Foto: Thomas Wegener

„Amazon mag für einige ein Reizwort sein, die Ansiedlung und insbesondere der Bau des neuen Logistikzentrums in Werne sind ein Gewinn für die Stadt und die Umgebung“, sagte der Vorsitzende der Gemeinschaft „Wir für Werne“ Michael Zurhorst zu Beginn des Tacheles-Abends auf der Amazon-Baustelle im Wahrbrink.

Zahlreiche Mitglieder der Gemeinschaft waren der Einladung gefolgt, sich einen Eindruck von den Dimensionen des neuen Logistikzentrums zu verschaffen, das im Herbst fertig gestellt sein wird. Just an dem Tag, als der Versandhändler seinen Verkaufsaktionstag, den „Prime Day“ startete. Und just zu dem Zeitpunkt, da bereits ein erster Teil der Halle für die Installation der Technik übergeben werden kann. 28 Millionen Euro investiert Amazon allein im ersten Betriebsjahr in den Standort Werne, der vor sieben Jahren als Übergangslösung geplant war. „Dann aber haben uns der Standort, die Zusammenarbeit mit Stadt und Wirtschaftsförderung und andere Faktoren so gut gefallen, dass wir langfristig mit Werne geplant haben“, berichtete Standortleiter Lars Krause. Das neue, 100.000 Quadratmeter umfassende Gebäude wird mit modernster Fördertechnik ausgestattet sein, um die Prozesse noch effizienter gestalten und damit der wachsenden Kundennachfrage gerecht werden zu können. „Durch den Neubau wird auch der Verkehrsfluss optimiert“, sagte Lars Krause. „Der Internethandel ist da und er wächst“, sagte Michael Zurhorst, der insbesondere auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze verwies. „Perspektivisch gibt es hier bald 2.000 Arbeitsplätze. Arbeitsplätze, die wir dringend brauchen“, unterstrich der „Wir für Werne“-Vorsitzende. Amazon biete sichere Arbeitsplätze mit einer guten Vergütung. Darüber hinaus zeige Amazon seine Verbundenheit mit dem Standort Werne durch umfangreiche Spenden für lokale soziale Projekte. „Wir wollen nicht Gegner, sondern Partner des Handels sein“, betonte Lars Krause. Amazon helfe kleineren Unternehmen unter anderem auch durch Coaching beim Online-Handel. „55 Prozent der Waren gehören nicht uns, sondern anderen Händlern“, sagte der Standortleiter, „nutzen auch Sie Amazon, um Ihre Produkte online zu verkaufen“. thw

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Beitrag von: WaS
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