Der Don-Kosaken-Chor Serge Jaroff unter der Leitung von Wanja Hlibka gastiert im März gemeinsam mit den Mandolinenorchestern aus Herringen und Bockum-Hövel im Kolpinghaus.
Der stimmgewaltige Don-Kosaken-Chor Serge Jaroff unter der Leitung von Wanja Hlibka und die beiden Mandolinenorchester aus Herringen und Bockum-Hövel unter der Leitung von Thorsten Jaschkowitz setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem weiterem Konzert fort: am Sonntag (25. März) treten die rund 60 Musiker ab 17 Uhr im Kolpinghaus auf.
Werne Dabei wird der A-Capella-Chor wieder seine eigene Melancholie der russischen Musik vermitteln. Das Repertoire reicht dabei von den festlichen Gesängen der russisch-orthodoxen Kirche über beliebte Volksweisen bis hin zu klassischen Komponisten. Die beiden Mandolinenorchester, die vor kurzem noch beim Salinenkonzert in Werne begeisterten, ergänzen das Programm mit osteuropäischen Klängen.
Der Original Don-Kosaken-Chor Serge Jaroff war wohl der berühmteste Chor weltweit und dies über nahezu sechs Jahrzehnte von 1921 bis 1979. Nach einer zwölfjährigen Pause wird der Chor seit 1991 durch Wanja Hlibka, dem ehemals jüngsten Solisten Serge Jaroffs, mit unverminderter Popularität geleitet.
Im Jahre 1924 wurde der Wanderbund „Vergißmeinnicht“ in „Mandolinen-Orchester Herringen“ umbenannt, weil das Wandern in den Hintergrund trat und die Vereinsmitglieder lieber musizierten. So spielen auch heute noch 25 Mitglieder mit den Zupfinstrumenten Mandoline, Mandola, Gitarre und dem Streichinstrument Kontrabass.
Am 2. Januar 1956 wurde das „Mandolinen- und Gitarrenorchester Hamm-Bockum-Hövel“ gegründet. Viele Jugendliche, die vornehmlich das Gitarrenspielen erlernen wollten, sorgten schnell für zahlreiche Zugänge. Nach und nach wurde das Repertoire volkstümlicher Musik um klassische Werke ergänzt.
Noch sind einige Eintrittskarten zum Preis von 15 € (Abendkasse 17 €) beim Kulturamt der Stadt Werne (Tel. 71-560) und beim Ersten Vorsitzenden des Mandolinenvereins Herringen Günter Kaspar (Tel. 02389/403919) erhältlich.