15-07-10
Startschuss für die Sportstätten
Für gewöhnlich wird für den ersten Spatenstich eben dieser genommen - Bürgermeister Lothar Christ bevorzugte der Größenordnung entsprechend den Bagger.
 |   Talent für das nicht einfache Manövrieren bewies Bürgermeister Lothar Christ beim ersten „Spatenstich“ mit dem Bagger für den Neubau der Sportanlage im Lindert. Fotos: Thomas Wegener
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Werne Mit dem symbolischen Akt gaben der Verwaltungschef, Frank Adamitz, Jürgen Hetberg und Herbert Vennegerts vom gleichnamigen Ingenieursbüro den Startschuss für die Neugestaltung des Sportzentrums Lindert. Am morgigen Montag beginnen die Bauarbeiten im Dahl.
Anlässlich des Starts erläuterten Lothar Christ und Herbert Vennegerts noch einmal die Pläne für beide Sportstätten. Im Lindert, ausgelegt als Typ-B-Kampfbahn, ist wie berichtet neben dem Kunstrasen-Spielfeld auch ein Kleinspielfeld vorgesehen. Hinzu kommen eine Weitsprung- und eine Kugelstoßanlage sowie vier Kurzstreckenlaufbahnen. Dem Schutz der Anwohner dient zum einen eine neue Flutlichtanlage, die die Sportanlage so ausleuchtet, dass direkt hinter dem Flutlicht eine Dunkelzone entsteht; zum anderen ein 5 Meter hoher Lärmschutzwall. Die Zuschauer - Platz werden in jedem Fall 400 Sportfans haben - stehen auf einem 2 Meter breiten Beton-Laufweg. So das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, ist mit der Fertigstellung, mit der die Firma Siedeneck & Krusmann aus Münster beauftragt ist, im Herbst zu rechnen. „Der Kunstrasen braucht allerdings eine lange Trockenzeit“, erläuterte Herbert Vennegerts.
Acht bis neun Wochen sind für das Sportzentrum Dahl veranschlagt, wo die Firma Boymann aus Dortmund die Arbeiten durchführt. Für das Sportzentrum Dahl sehen die Pläne von Herbert Vennegeerts ein Naturrasen-Spielfeld und eine umfangreiche Leichtathletik-Ausstattung vor, zu der sechs Rundlaufbahnen, Kugelstoß-, Weitsprung-, Speer-, Hammer- und Diskuswurfanlagen gehören. Auf den Rundlaufbahnen werden die Wechselzonen für die 4 x 100 m-Staffel farblich gekennzeichnet.
Beide Maßnahmen schlagen mit zusammen 1,3 Millionen Euro zu Buche. thw