Sonntag, 5. September 2010
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09-07-10

Masterplan als Zeitung

Historische Bausubstanz ist der Schwerpunkt der ersten Zeitung zum Masterplan Innenstadt.

Sabine Ministeri (l.), Ralf Bülte und Martina Wäsche zeigen die neue Projektzeitung zum Masterplan Innenstadt. Foto: Thomas Wegener
Sabine Ministeri (l.), Ralf Bülte und Martina Wäsche zeigen die neue Projektzeitung zum Masterplan Innenstadt. Foto: Thomas Wegener

WERNE „Wir verstehen diese Projektzeitung als eine Zwischenbilanz“, sagte Stadtplaner Ralf Bülte, „und als eine Einladung an die Bürger, sich mit ihren Ideen einzubringen“. Der Erhalt historischer Bausubstanz als Schwerpunkt der ersten Ausgabe ist nicht zufällig gewählt: „Das ist etwas, das Werne auszeichnet und womit sich die Bürger identifizieren“, sagte der Stadtplaner. So zeigt das Heft gelungene Umsetzungen von Sanierungen wie das Objekt Mecke an der Steinstraße/Ecke Burgstraße. „Diese Dartsellung ist ein Zeichen dafür, dass sich Menschen für den Erhalt des historischen Stadtkerns engagieren“, sagte Ralf Bülte. Deutlich wird dabei auch, dass es im Masterplan Innenstadt um mehr geht, als die Neugestaltung der Steinstraße oder das neue Pflaster für den Markt. Welche Maßnahmen der Masterplan umfasst, hatte im Frühjahr bereits das Bürgerforum deutlich gemacht, dem im Spätherbst ein weiteres - und damit eine neue Ausgabe der Projektzeitung - folgen soll. Dann sollen, erläuterte Ralf Bülte, aus den Ideen ein Maßnahmenkatalog entstehen und Prioritäten festgelegt werden.

Neben Beispielen für eine gelungene Denkmalsanierung stellt die neue Zeitung die Pläne zur Neugestaltung der Innenstadt und die Schwerpunkte des gesamten Masterplans vor. In kurzen Stellungnahmen formulieren Einwohner und Geschäftsleute ihre Ansichten über eine künftige Innenstadt Wernes.

Das Layout des in einer Auflage von 1.500 Exemplaren erschienenen Organs hat das Planungsbüro Post & Welters übernommen; der Inhalt stammt aus der Feder von Ralf Bülte. Die kostenlose Zeitung liegt an öffentlichen Stellen aus.

„Der Aufwand muss sein“, sagte Ralf Bülte abschließend, „das ist unabdingbare Voraussetzung für eine Förderung durch das Land oder den Bund“. Der Masterplan selbst wird von der Abteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung mit Ralf Bülte an der Spitze erstellt, die Begleitung, für die 20.000 Euro bereit stehen - aus diesem Topf ist auch die Zeitung finanziert -, hat das Planungsbüro Post & Welters übernommen. thw



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