Am Donnerstagabend nahm Heidrun Steiger (M.), Vorsitzende der Bürgerinitiative Düsbecke, den Klimaschutzpreis aus den Händen der Technischen Beigeordneten Monika Schlüter und RWE-Kommunalbetruer Herbert Bennemann entgegen. Foto: Thomas Wegener
Nicht allein für aktuelle Aktivitäten, sondern mehr für das „Gesamtwerk“ erhielt die Bürgerinitiative Düsbecke jetzt den Klimaschutzpreis von RWE und Stadt Werne. Gegründet hatte sich die Initiative 1990, um die seinerzeit geplante Rohstoffdeponie an der Düsbecke zu verhindern. Auch wenn diese längst „vom Tisch“ ist, die BI ist bis heute intensiv in Sachen Umweltschutz unterwegs - was die Mitglieder ses Stadtentwicklungsausschusses so beeindruckte, dass sie die Initiative aus drei Bewerbern für den Preis auswählte.
Als „vorbildlich“ bewertete die Technische Beigeordnete Monika Schlüter das Engagement, als sie gemeinsam mit RWE-Kommunalbetreuer Herbert Bennemann am Donnerstagabend den mit 2.500 € dotierten Preis übergab. Wie auch Herbert Bennemann verwies Monika Schlüter auf die regelmäßigen Landschaftssäuberungsaktionen, Maßnahmen zur Umweltbildung, die Sammlung von Alt-Handys zum Recycling oder auch die Warenbörse. Ausschlaggebend für die Preisverleihung war vor allem das Engagement im Bereich Renaturierungen. „So hat die BI auch schon Grundstücke erworben, um sie naturnah anzulegen und somit Lebens- und Rückzugsraum für heimische Flora und Fauna zu schaffen und zu erhalten“, sagte Monika Schlüter, die zudem darauf verwies, dass die BI das Preisgeld wieder in den Umweltschutz fließen lässt.
„Die Bürgerinitiative leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Umweltverbesserung - ich freue mich, dass die Stadt Werne den Preis dafür verleiht“, sagte Herbert Bennemann von der RWE. Die Vorsitzende der BI, Heidrun Steiger, verband ihren Dank mit einem Lob für ihre Vorstandskollegen und die zahlreichen engagierten Mitglieder. thw