Stockum feiert 40 Jahre „Golddorf“Freitag, 18. März 2011

Der Vorsitzende des Heimatvereins Stockum Theo Stork (l.) begrüßte zur Jahreshauptversammlung Burkhard Klinkhammer von der Stadtverwaltung, der in Wort und Bild über Biotope und Renaturierungen berichtete. Foto: Thomas Wegener

Im Juli ist es 40 Jahre her, dass Stockum zum „Golddorf“ gekürt wurde - Anlass für den Heimatverein, gemeinsam mit den übrigen Stockumer Vereinen ein Fest vorzubereiten. „Es soll eine Veranstaltung von Stockumern für Stockumer werden“, kündigte Theo Stork, Vorsitzender des Heimatvereins Stockum, im Rahmen der Jahrehauptversammlung am Donnerstagabend an. Neben einer Fülle weiterer Termine werden die Heimatfreunde in diesem Jahr Bad Lippspringe besuchen und dabei eine - nur selten mögliche - Führung durch das Schloss Neuhaus erhalten.
Zuvor hatte Theo Stork einen Blick zurück auf das vergangene Jahr geworfen - sein umfangreicher Rechenschaftsbericht ließ deutlich werden, dass der 129 Mitglieder starke Verein viel unterwegs war - nicht allein zur Unterhaltung als vielmehr zur Information sowie zur Heimat- und Brauchtumspflege. Neben zahlreichen Radtouren seien hier exemplarisch plattdeutsche Abende, die Morgenwanderung mit Vogel-Experte Jürgen Hundorf oder auch der Besuch in der Bibliothek des Kapuzinerklosters genannt. Theo Stork vergaß nicht, den zahlreichen fleißigen Helfern im Heimatverein für ihren unermüdlichen Einsatz hinter den Kulissen solcher Veranstaltungen zu danken.
Auch mit weniger guten Nachrichten mussten die Heimatfreunde sich befassen. Wie berichtet hatten Vandalen im vergangenen Jahr den Bildstock am Ostholtweg verwüstet und die Madonna gestohlen. Dank vieler Spender - vor allem und für alle anderen seien Theodor Schlierkamp, die Firma Herdt und das Gersteinwerk erwähnt - konnten im Mai der wiederhergestellte Bildstock und die neue Madonna von Pfarrer Karl-Heinz Hense gesegnet werden.
Im Anschluss an die Versammlung widmeten sich die Heimatfreunde dem Thema „Landschaftspflege“ - in Wort und Bild erläuerte Burkhard Klinkhammer von der Stadtverwaltung, wie sich in Stockum, Horst und Wessel Renaturierungen und Biotope entwickelt haben, seit sie „sich selbst“ überlassen werden konnten. thw

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Beitrag von: WaS
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